Wer seine eigene Stimme von einem Tonträger – sei es ein Tonband oder eine Videoaufzeichnung – hört, erschrickt oft und stellt sich diese Frage.

Die Antwort ist sicher JA. Denn so werden Sie von allen anderen Menschen wahrgenommen.😉 Woran es liegt, ist schnell erklärt: Wir hören uns selbst nicht nur mit dem äusseren Gehör, sondern mit dem Mittel- und Innenohr. Die Laute, die wir erzeugen, gelangen über die Schädelknochen bis zum Innenohr. Dadurch klingt die eigene Stimme für uns selbst meist tiefer als für die Umwelt. Von einer Aufnahme dagegen wird nur der Luftschall vom Mikrofon gespeichert. Daher hören wir dort keinen «Knochenschall» und die Stimme klingt für uns fremd. Und häufig empfinden Menschen diese eigene Stimme als sehr unangenehm.🙄

Hier kommt die gute Nachricht: Die eigene Stimme kann trainiert werden, und auch die Wahrnehmung der eigenen Stimme kann trainiert werden. Es ist gut möglich, dass Sie nach einiger Zeit FREUDE AM KLANG DER EIGENEN STIMME haben, die Sie da auf einer Aufzeichnung zu hören kriegen.🥰

Ihre Stimme ist Ihre akustische Visitenkarte. Sie bestimmt in hohem Mass, wie Sie wahrgenommen werden.

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